La Darbia blog

ES WAR EINMAL … “INTRA FLUMINA”

Text von Claudia Femia

Lun, 17 settembre 2018
ES WAR EINMAL …  “INTRA  FLUMINA”
Intra, das bekannte Städtchen am Lago Maggiore, liegt am Borromäischen Golf und bietet Touristen viel Kultur, schöne Geschäfte und trendige Lokale. Das erste, was man heute in Intra sieht, ist ein supermodernes Gebäude direkt am See: Il Maggiore, ein futuristisch ausschauendes Theater an der Mündun..

Intra, das bekannte Städtchen am Lago Maggiore, liegt am Borromäischen Golf und bietet Touristen viel Kultur, schöne Geschäfte und trendige Lokale.

Das erste, was man heute in Intra sieht, ist ein supermodernes Gebäude direkt am See: Il Maggiore, ein futuristisch ausschauendes Theater an der Mündung des Flusses San Bernardino. Das Veranstaltungszentrum des spanischen Architekten Salvador Perez Arroyo wurde durch sein sehr gutes Kulturangebot und den wunderschönen Außenbereich zum besonderen Schmuckstück der Stadt. Es handelt sich um einen wahren „Topf” voller Events mit Blick auf das klare Wasser des Sees…

Das Städtchen Intra gehört eigentlich zu den drei Seelen Verbanias, zusammen mit den Stadtteilen Suna und Pallanza. Der Name kommt vom lateinischen „intra flumina” (was so viel heißt wie «Stadt zwischen den Flüssen») und in der Tat liegt sie eingebettet in der Ebene zwischen den Flüssen San Giovanni und San Bernardino. In der Altstadt erwartet uns ein Gewirr aus Gassen und kleinen Höfen zwischen der Seepromenade und der Basilika San Vittore, der Kirche, die dem Stadtpatron gewidmet ist und mit einer kupferbedeckten Kuppel verziert ist. Unter den Arkaden des Ranzoni-Platzes, dem Handels- und Lebensmittelpunkt der Stadt, befinden sich viele verschiedene Läden wie die Eisdiele „Riva Est” und die hübsche Boutique Colombara.

Aber was ganz Besonderes ist „La casera”, der berühmte Laden von Eros Buratti, ein Paradies für den Gaumen, eine Art Schlaraffenland mit italienischen Spezialitäten: Burrata (frischer Sahnekäse aus Süditalien) und Büffelmozzarella, Käse aus dem Ossola-Tal, der berühmte Bettelmatt, piemontesischer Toma, Robiola (sahniger Frischkäse aus der Lombardei)… Eros hat einen sehr alten Beruf: Käseverfeinerer haben auf den Weiden unserer Berge Tradition und garantieren die Auswahl und Reifung der qualitativ hochwertigen Produkte.

Natürlich hält Intra weitere Überraschungen bereit. Neben vielen Cafés und eleganten Schaufenstern gibt es sehr alte schöne Gebäude wie den Palazzo Peretti mit seinen dekorierten Fenstern und den Balkonen aus Schmiedeeisen oder den Palazzo delle Beccherie.

Sehr beliebt ist auch der große Markt am Samstag, der den ganzen Tag in der Altstadt mit vielen bunten Ständen stattfindet. Hier gibt es Brot, Focaccia, süßes Gebäck, Gemüse und frisches Obst, Blumen und Honigprodukte. Touristen zieht es natürlich auch zu Schuhen, Lederjacken und Taschen von sehr guter Qualität, wie auch Kleidung, Stoffe, Gürtel und Hüte.

Nach dem Einkauf und dem Aperitivo lohnt sich ein langer und entspannender Spaziergang entlang der Seepromenade neben Kastanienbäumen, Magnolien und Oleander. Zu sehen gibt es den alten Hafen mit einer beeindruckenden Granitsäule und die alte Anlegestelle im Liberty Stil. Am neuen Hafen herrscht hingegen reger Betrieb, von hier fahren die Schiffe und Fähren zu vielen anderen Städten am Lago Maggiore in Italien und in der Schweiz.

Bevor es wieder nach La Darbia geht, lohnt sich ein Abstecher zu den Botanischen Gärten der Villa Taranto oder in den Park der Villa Giulia, eine wunderschöne Villa am See für Veranstaltungen. Sehenswert ist auch die hübsche Kirche Madonna di Campagna. Natur genießen kann man im Naturreservat von Fondotoce an der Mündung des Flusses Toce, erreichbar zu Fuß oder mit dem Rad.

So viel zu erleben und die Schönheit des Sees… Intra ist einfach einen Besuch wert. Mir fallen die Worte des französischen Dichters Stendhal ein, der hier gern Urlaub machte:
«Wer zufällig ein Herz und ein Hemd besitzt, der verkaufe dieses, um die Umgebung des Lago Maggiore zu sehen.»